Schulreglement

Zweck

Unter der Bezeichnung "Musikschule Unterrheintal“ besteht ein Verein im Sinne von Art. 660 ff ZGB, der die musikalische Aus-und Weiterbildung von Schülerinnen, Schülern, Jugendlichen und Erwachsenen bezweckt.

 

Träger

Träger des Vereins sind die der Musikschule angeschlossenen Schulgemeinden Au, Balgach, Berneck, Diepoldsau, Heerbrugg, Oberstufe Mittelrheintal (OMR) Oberegg und Widnau. Diese Schulgemeinden sind verpflichtet, die für die Erteilung des Musikunterrichts erforderlichen Räume mit dem notwendigen Kollektiv-Instrumentarium (Klaviere, Orff-Instrumente, Notenständer usw.) unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

 

Mitglieder

Mitglieder des Vereins sind öffentlich-rechtliche Korporationen, Vereine, Firmen und weitere juristische Personen als Kollektivmitglieder

sowie natürliche Personen als Einzelmitglieder.

 

Schulprogramm

Der Musikunterricht an der Musikschule erfolgt in der Musikalischen Grundschule und im Instrumentalunterricht.

2. Kindergartenjahr und 1. Klasse: Musikalische Grundschule (in Volksschule integriert)
2. Klasse Wahlfächer in Gruppen: Blockflöte, ORFF-Instrumente, Djembé, Schülerchor, Einzelunterricht
Streichinstrumente, Klavier (andere Instrumente auf Anfrage)
Ab 3. Klasse Instrumentalunterricht
Ein vorzeitiger Besuch des Instrumentalunterrichtes kann in Ausnahmefällen ab der 1. Klasse vom Vorstand bewilligt werden. Nebst besonderer Begabung und guter musikalischer Vorbildung wird eine Empfehlung der entsprechenden Musiklehrkraft und der Schulleitung vorausgesetzt. Pro Schulwoche wird 1 Lektion erteilt (abzüglich Feiertage, Stundenplaneinteilung Anfang Schuljahr, Schulanlässe usw.)

 

SCHULORDNUNG

 

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und die
Geschäftsprüfungskommission.

 

Schülerzuteilung

Für die Zuteilung der Schülerinnen, der Schüler ist die Schulleitung zuständig. Zuteilungswünsche werden nach Möglichkeit berücksichtigt.

 

Musiklehrkräfte

Der Vorstand wählt fachlich ausgewiesene Musiklehrkräfte, ausnahmsweise Musiklehrkräfte im Studium. Die Musiklehrkraft berät die Eltern ihrer Schülerinnen, ihrer Schüler bei der Anschaffung des Musikinstrumentes. Die Unterrichtszeit vereinbart sie direkt mit ihren Schülerinnen, ihren Schülern oder
deren Eltern. In begründeten Fällen können Eltern wie Musiklehrkräfte einen Lehrerwechsel zum Semesterende hin beantragen.

 

Unterrichtsort

Der Unterricht wird in den von den Schulgemeinden zur Verfügung gestellten Räumen erteilt, nach Möglichkeit am Wohnort des Schülers.

 

Schuljahr

Das Schuljahr und die Schulferien (Feiertage) entsprechen den Terminen der öffentlichen Schule. Es teilt sich in zwei Semester pro Schuljahr. Das Herbstsemester dauert von August bis Ende Januar, das Frühlingssemester von Anfang Februar bis zu den Sommerferien.


Stundenplan

In der ersten Schulwoche des neuen Schuljahres (August) erfolgt die Stundenplaneinteilung durch die Musiklehrkraft. Der Musikunterricht wird in der schulfreien Zeit erteilt. Auf private Verpflichtungen einer Schülerin, eines Schülers wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen, eine unbequeme oder unpassende Unterrichtszeit wird aber keinesfalls als nachträglicher Abmeldungsgrund akzeptiert.

 

Anmeldung / Abmeldung
Die Anmeldung muss schriftlich mit dem Anmeldeformular der Schulleitung eingereicht werden und ist verbindlich! Mit der Anmeldung anerkennen die Eltern das Schulreglement. Die Musikalische Grundschule beginnt nur mit dem Herbstsemester. Der Beginn des Instrumentalunterrichts ist sowohl im Herbst-als auch im Frühlingssemester möglich. Eine Abmeldung ist nur zum Semesterende möglich und muss schriftlich an die Schulleitung erfolgen.

Letzter Termin für An-und Abmeldungen:

15. Mai -für das Herbstsemester
30. November -für das Frühlingssemester
Für verspätete An-und Abmeldungen wird eine Gebühr von Fr. 50.-erhoben. Verspätete
Anmeldungen können nicht immer berücksichtigt werden. Nach Semesterbeginn werden keine Anresp. Abmeldungen mehr akzeptiert!

 

Stundenausfälle
durch die Schülerin, den Schüler:
Jede von einer Schülerin, einem Schüler nicht besuchte Lektion gilt als verfallen. Die Schülerin, der Schüler ist verpflichtet, voraussehbare Absenzen so früh wie möglich der Musiklehrkraft zu melden.
Dauert die Absenz wegen Unfall oder Krankheit länger als vier aufeinanderfolgende Wochen, wird am Ende des Semesters das Schulgeld anteilsmässig rückvergütet (nach Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses)

 

durch die Musiklehrkraft:

Ausfälle wegen Krankheit der Lehrkraft können nicht nachgeholt werden. Bei längeren Absenzen wird nach Möglichkeit eine Stellvertretung gestellt. Sofern der Ausfall zwei Lektionen übersteigt, erfolgt eine Rückvergütung am Semesterende. Ausfälle wegen Abwesenheit der Lehrkraft werden vor -oder nachgeholt.

 

Eltern

Die Eltern werden gebeten, die Fortschritte ihrer Kinder zu beobachten und sie zu regelmässigem Üben anzuhalten. Sie sind zu Schulbesuchen eingeladen. Die Schulleitung steht den Eltern im Büro der Musikschule (Telefon 071 722 39 39, Fax 071 722 46 24) zu Gesprächen zur Verfügung. Adressänderungen sind dem Sekretariat zu melden.
Gegen Entscheide der Schulleitung können Erziehungsberechtigte innert 14 Tagen nach erfolgter Bekanntgabe beim Vorstand der MSU schriftlich Rekurs erheben.


Disziplinarisches

Die Schülerin, der Schüler hat den Unterricht regelmässig und gut vorbereitet zu besuchen. Bei mangelhaften Leistungen, fehlendem Willen oder ungebührlichem Verhalten, kann eine Schülerin, ein Schüler vom Unterricht ausgeschlossen werden.

Instrumente, Note Beides ist Sache der Eltern. Wir empfehlen dringend die Beratung durch die Musiklehrkraft. Der Schülerin, dem Schüler muss zu Hause ein taugliches Instrument zur Verfügung stehen. Die Musikschule vermietet kleine Violinen.

 

Tarifordnung

Die Zahlungen sind halbjährlich zum Semesterbeginn zu leisten. Es werden Rechnungen versandt. Über die Höhe der Tarife gibt die Tarifordnung Auskunft.

Dieses Reglement tritt am 1. August 1994 in Kraft und wurde geändert am 19. November 2008